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WIFÖ packt an | Innenstadt und Corona-Krise

Die aus der Corona-Krise entstehenden Aufgabenstellungen an die Innenstädte

Wie können sich lokale Anbieter auf die Zeit nach der Corona-Krise vorbereiten und an welchen Touchpoints müssen sie sich wie neu aufstellen? Die Konsumenten und Konsumentinnen sind durch die Pandemie jetzt noch digitaler unterwegs! Doch werden deshalb der persönliche Kontakt und die Nähe zu Geschäften und Lokalen dabei gänzlich verschwinden? Gerade unter dem aktuellen für viele lokale Anbieter und Händler existierenden (emotionalen) Druck braucht es durchdachte ganzheitliche Stadtkonzepte, die alle Zielgruppen und Communities berühren und die die Identifikation der Bürger mit Ihrer Stadt und seinem Gewerbetreibenden beleben.

„Bereits heute geben in bundesweiten Analysen mehr als 20% der Innenstadtbesucher und -besucherinnen an, wegen der Möglichkeit online einkaufen zu können, seltener in die Stadt zu kommen.“, so Boris Hedde, Geschäftsführer des IFH Köln. „Es ist zu befürchten, dass die Corona-Epidemie nicht nur direkt die Existenz von lokalen Unternehmen gefährdet, sondern analog zu anderen Negativ-Ereignissen gesellschaftliche Kollateral-Effekte zu Folge hat, die nicht abgefangen werden, wenn Städte und Gemeinden nicht mit einem radikalen und fulminanten Erneuerungsprozess aufwarten.“

Warum eine Vernetzung über die LinkedIn Gruppe “WIFÖ packt an”?

Städten, Bund, Ländern, Kommunen und lokalen Akteuren wurde in diesen schwierigen Zeiten noch deutlicher vor Augen geführt, dass bürgernahe analoge sowie digitale Strukturen zur Stärkung der Identifikation der Bürger mit Ihrer Stadt neu gedacht und geschaffen werden müssen. Über die intensive Einbindung möglichst aller und wenn auch noch so unterschiedlicher Communities, können die Akzeptanz für neue innovative Konzepte intensiviert und durch Anreize sowie ganz neue Mehrwertkonzepte für die städtische Gemeinschaft nochmals gesteigert werden.

Dabei bilden neben allen innovativen Ideen vor allem die Kooperation aller Akteure sowie ein gemeinsam durchdachtes nachhaltiges Betreibermodell eine erforderliche solide Basis und sind in Verbindung mit einer ständigen Bürgerbeteiligung ein wichtiger Schlüssel zum langfristigen Erfolg.

Bei aller Notwendigkeit und der in der breiten Öffentlichkeit bestehenden Akzeptanz für die aktuellen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und den damit verbundenen notwendigen gesellschaftlichen Einschränkungen, muss nun das ganze Augenmerk der Wiederbelebung der Städte durch ganzheitliche und vor allem nachhaltige Lösungen gelten. Und genau vor diesem Hintergrund wurde die Initiative „WIFÖ packt an“ ins Leben gerufen.

VITAIL, das Kompetenzforum für Handel und vitale Innenstädte sowie führende Wirtschaftsförderungsgesellschaften unter anderem in Köln, Mönchengladbach und Wismar machen sich gemeinsam zur Aufgabe, Akteure und Verantwortliche von Innenstädten zu vernetzen und gemeinsam Ansätze für Zukunftslösungen zu entwickeln. Dafür wurde für den Gedankenaustausch zunächst eine LinkedIn-Gruppe gegründet. Vertreter der Wirtschaftsförderung, der Stadtverwaltung, des City- und Stadtmarketings sollen hier in den Dialog treten, um Ideen und Lösungen für die Innenstädte zu teilen und zu bewerten. Zudem werden aus dem Kreis heraus Ansätze entwickelt, wie Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung zur Bewältigung der Krise agieren können und wie Zukunft der Innenstadt gestaltet werden kann.

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Die Digital Strategie als Chance in der Krise

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Smart City Kirchheim unter Teck

Der Teckschlüssel als ganzheitliche Onlineplattform

In Abgrenzung zu den bisher bekannten Initiativen geht es bei diesem Vorhaben ausdrücklich nicht nur um eine Vertriebs- oder Handelsplattform für den Einzelhandel. Vielmehr soll die gesamte Region ganzheitlich in den Blickpunkt gerückt werden (Vereine, Institutionen, Gewerbetreibende, etc.) – kommerzielle Aspekte sind nur ein Teil des Konzeptes. Es soll ein „individualisierbarer Alltagsbegleiter“ für Bürger und Besucher der Region entstehen. Dabei stehen Aktualität sowie die bedarfsgerechte Information im Vordergrund.

„Wer nicht online ist, ist nicht auffindbar.“ Das ist eine wichtige Kernaussage, die heute jeder – gerade auch der lokale Einzelhandel – vor Augen haben muss. Alles was Kirchheim unter Teck und die Region einzigartig macht und wie dort gelebt wird bzw. was erlebt werden kann, sollte online abgebildet werden und dadurch auffindbar sein. Nur so kann im digitalen Zeitalter die Attraktivität der Stadt und ihrer Region nachhaltig gesichert werden.

Bei der Konzeption des so genannten „Teckschlüssels“ wird viel Wert auf Loyalisierung und kommerzielle Anreize gelegt. Bei der Registrierung sollte der Nutzer einige Vorteile erhalten. So wird beispielsweise ein großer Mehrwert auf das bargeldlose Parken gelegt, d.h. die Schranken im Parkhaus öffnen sich automatisch beim Ein- und Ausfahren, abgerechnet wird über die mögliche Teckschlüssel App. Es wäre somit kein Ticketziehen mehr notwendig. Gleichzeitig könnte der Besucher der Stadt mit dem Teckschlüssel beim Einzelhandel einkaufen und dadurch sein Parkticket (teilweise) rückvergüten lassen. Durch die Tatsache, dass er den Teckschlüssel einsetzt, könnten die Einzelhändler in Abhängigkeit des Einkaufswertes so genannte Loyalty-Punkte an den Kunden geben. Genauso könnten eine Vielzahl von Loyalty & Identifikation Aktionen mit dem Handel, der Gastronomie, dem Gewerbe, den Vereinen und der Stadt integriert werden (Belohnung von häufigen Besuchen, Weiterempfehlungen, VIP-Besucher beim Basketballern der Kirchheim Knights, Einbringung von Verbesserungsvorschlägen, etc.).

Holzgerlingen Stadt

Mobile Plattform für Bürger und Besucher zur Information, Kommunikation und als digitaler Guide durch historische Erlebniswelten

Ziel des Konzepts ist es, Bürgern und Besuchern einen einfachen und mobilen Weg zu städtischen Informationen, Neuigkeiten und Angeboten rund um Freizeitgestaltung vor Ort aus den Bereichen Kultur und Jugend, Bildungsangebote, lokalen sozialen Einrichtungen und Vereinsstrukturen zu bieten. Gemeinsam mit Akteursgruppen aus Gewerbe, Tourismus und Stadt wurden so nutzerfreundliche Zugänge beispielsweise zur historischen Entwicklung der Stadt, in Form eines digital-gestützten, mobilen Stadtrundgangs mit mehrsprachigem Audio-Guide, wie auch der Zugang zur örtlichen Bibliothek konzipiert und umgesetzt.

Das örtliche Museum wurde im Zuge des Konzepts um eine digitale Erfahrung, durch den Einsatz von (Bluetooth-)Beacons erweitert und bietet Besuchern vor Ort die Möglichkeit, das Gesehene auch mobil erleben zu lassen.

Coria del Rio

Ein hervorragendes Beispiel für eine digitale Stadt mit touristischem Schwerpunkt

Im Zuge der Digitalisierungsstrategie der 30.000 Einwohner Stadt Coria del Rio, in der Provinz Sevilla, wurde gemeinsam mit Vertretern der Stadt sowie lokalen Akteuren aus dem Umfeld Gewerbe und Tourismus, ein digital-gestütztes Konzept zur Versorgung von Bürgern und Besuchern der Region konzipiert und entwickelt.

Der Fokus in der Umsetzung lag hierbei auf der smarten und mobilen Bereitstellung städtischer Informationen mit dem Schwerpunkt kultureller und freizeitgestaltender sowie touristischer Themenwelten der stark vom Tourismus geprägten Region.

Freilichtmuseum Beuren [Baden-Württemberg]

Das Museum in meiner Westentasche

„Gesehenes erlebbar machen“ – das war der Grundsatz bei der Konzipierung des digitalen Museumbegleiters im Freilichtmuseum. Das einzigartige Museum mit im Herzen Baden-Württembergs bietet seinen Besuchern mit dem mobilen Museumsführer die Möglichkeit die Geschichten der ehemaligen Bewohner multimedial zu erleben.

Die als Ergebnis umgesetzte, mobile Anwendung mit integriertem Audioguide und standortbasierter Navigation (GPS) lässt die Besucher das Museums interaktiv auf aufregende und spannende Art selbst erkunden.

Ein interaktives Angebot zu Veranstaltungen, Bildungsangeboten und der ansässigen Gastronomie runden das Erlebnis vor Ort ab.

Dublin City Heritage Parks [Dublin – Irland]

Innovative und interaktive Parkanlagen-Konzepte

Um die spannenden Geschichten der von Das Projekt Dublin City Heritage Parks wurde ins Leben gerufen, um die Nutzung und kulturelle Nutzung der Parks zu verbessern. Verbessert das Besuchererlebnis durch eine unterhaltsame, interaktive und innovative Art zu leben und Parks, Geschichte und Gartenbau zu besuchen.

Das Projekt entwickelt auch eine Community aktiver Benutzer in diesen Parks, die über Aktualisierungen von Ereignissen, Neuigkeiten und laufenden Entwicklungen berichten.

Diese digitale Lösung wurde über eine mobile Anwendung bereitgestellt, die eine perfekte Ergänzung für Bürger und Touristen darstellt.

2020-05-27T10:31:59+00:00