„Die Möbel­bran­che im Umfeld der 100 Pro­zent-Pro­zess-Digi­ta­li­sie­rung“ – unter die­ser Über­schrift hat IWO­f­urn am 17. und 18. Okto­ber 2018 ihren inzwi­schen 6. Sum­mit in Köln ver­an­stal­tet.

Am Vor­abend stimm­te Wolf­gang Hen­se­ler, Pro­fes­sor für Digi­ta­le Medi­en und Mas­ter of Crea­ti­ve Direc­tions an der Hoch­schu­le Pforz­heim, in sei­ner Key­note auf die digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on ein – und zeig­te auf, was künf­tig alles mög­lich sein kann.

Der sti­mu­lie­ren­de Vor­trag wur­de dabei als idea­ler Steil­pass von Patrick Sön­ke, Geschäfts­füh­rer der Inte­gra­ted Worlds, am nach­fol­gen­den Tag genutzt. Die­ser konn­te dabei die Brü­cke zwi­schen geleb­ter Pra­xis, dem bestehen­den Ver­ständ­nis des Cus­to­mer Expe­ri­ence Manage­ment sowie den geschil­der­ten Zie­len und Her­aus­for­de­run­gen für die Zukunft her­stel­len.

Einer­seits ist auch die Möbel­bran­che – im Han­del der Ver­si­on 3.0 wie es Prof. Hen­se­ler bezeich­ne­te – ange­kom­men. Die Ver­triebs­ka­nä­le wie sta­tio­nä­re Geschäf­te, Social Media Kanä­le und Online Shop sind ver­netzt, die Anzahl digi­ta­ler Touch­points von Kun­den nimmt zu und trotz des wach­sen­den Auf­wands, der in das Manage­ment die­ser Kanä­le gesteckt wird, sind sich alle dar­über einig, dass das heu­te „der Nor­mal­fall“ und Stan­dard sein muss.

Der Fokus für vie­le Unter­neh­men im Han­del liegt daher fast aus­schließ­lich in „Front­end, Front­end und noch­mal Front­end“, wie auch Klaus Bröhl bei sei­ner Eröff­nungs­re­de als Geschäfts­füh­rer der IWO­f­urn Ser­vice GmbH anmerk­te.

An prak­ti­schen Bei­spie­len erläu­ter­te Patrick Sön­ke, wo Händ­ler heu­te bereits in der Lage sind, die ver­schie­de­nen digi­ta­len Touch­points zu ver­net­zen und den Wech­sel des Kon­su­men­ten zwi­schen die­sen Kanä­len zu beglei­ten.

Das Den­ken und Arbei­ten in Rich­tung „4.0″ – dem Plat­zie­ren des pas­sen­den Lösungs­an­ge­bots noch bevor der Kun­de sei­nen Bedarf aktiv erkannt hat – steckt in der Bran­che noch in den Kin­der­schu­hen.

Patrick Sön­ke merk­te an, dass das in der Möbel­bran­che auch ins­be­son­de­re mit der hete­ro­ge­nen Struk­tur der Bran­che und Sup­ply Chain sowie den vari­an­ten­rei­chen Pro­duk­ten eine beson­de­re Her­aus­for­de­rung dar­stellt. „Mit­ein­an­der statt gegen­ein­an­der“ lau­tet daher das Cre­do in Bezug auf den nöti­gen Aus­tausch von Feed­back-Daten und den Auf­bau von Busi­ness Intel­li­gence Pro­jek­ten.

An ein­fa­chen Bei­spie­len konn­te dabei demons­triert wer­den, wie kon­kret die Umset­zung bereits mög­lich ist – so z.B.:

  • vom Aus­tausch des Wis­sens über favo­ri­sier­te Pro­dukt-Styles und Funk­tio­nen in den unter­schied­li­chen Ver­triebs­ka­nä­len, wel­ches Her­stel­lern häu­fig völ­lig unbe­kannt ist und die daher bei der Auf­be­rei­tung des Mar­ke­ting­ma­te­ri­als für die Part­ner im Han­del kei­ne Rol­le spielt
  • über den ent­schei­den­den Ein­fluss auf die Con­ver­si­on Rate durch Anga­be genau­er und kür­ze­rer Lie­fer­zei­ten bei Kom­mis­si­ons­wa­re statt dem Agie­ren mit „Sicher­heits­schät­zun­gen“
  • bis hin zum Ver­sand des „Sor­ry – Cou­pons“ mit einer Ent­schul­di­gungs­ges­te, wenn die Aus­lie­fe­rung über den Logis­tik­part­ner ein­mal nicht wie üblich geklappt hat.

Feed­back-Daten, die der anwe­sen­de Logis­tik-Pro­vi­der Her­mes Ein­rich­tungs­ser­vice bei­spiels­wei­se im Zusam­men­spiel mit den Platt­form Ser­vices der IWO­f­urn bereit­stel­len kann.

Die nöti­gen Soft­ware-Kom­po­nen­ten und das Inte­gra­ti­ons-Know-how für die Ver­net­zung der Sys­te­me in Indus­trie, Han­del, Logis­tik und bei Ful­fill­ment-Part­nern sind vor­han­den – die diver­sen Refe­renz­pro­jek­te in der Pro­zess-Kar­te kön­nen als Blau­pau­se für die eige­ne Situa­ti­on bei Bedarf selek­tiert wer­den.

Wäh­rend des gesam­ten Sum­mits wur­de deut­lich, dass eine sehr gro­ße Her­aus­for­de­rung in der Logis­tik liegt.

„Der Start in die 4.0‑Welt beginnt also nicht in 4 Jah­ren, nicht in 4 Wochen – Sie soll­ten heu­te damit begin­nen und die­se Poten­tia­le für sich heben, denn es gibt nichts wor­auf Sie war­ten müs­sen. Was Sie benö­ti­gen um zu star­ten ist vor­han­den!“, resü­mier­te Patrick Sön­ke zum Aus­klang sei­nes Vor­trags.

Die ent­spre­chen­den „Feed­back Collec­to­ren“ und Mög­lich­lei­ten für die Rea­li­sie­rung der indi­vi­du­el­len Busi­ness Intel­li­gence Pro­jek­te sind bereits in unter­schied­lichs­ten Bran­chen und Pro­zess­wel­ten durch die Inte­gra­ted Worlds bereit­ge­stellt wor­den – für 2019 kün­digt sich zudem mit dem Cus­to­mer Expe­ri­ence Manage­ment Ser­vice eine neue The­men­welt für die Inte­gra­ted Worlds-Kun­den an, bei der Kam­pa­gnen und Aktio­nen auf das gesam­mel­te Wis­sen auf­ge­setzt wer­den kön­nen, um Pro­zes­se live zu beein­flus­sen.