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Autor: Dipl. Math. Klaus Bröhl, Geschäftsführer Integrated Worlds GmbH

 

Erkenntnisse und Chancen aus den Auswirkungen der Pandemie (II)

War es in „Guten Zeiten“ vor der Corona-Pandemie oft noch schwer, trotz nachvollziehbarer Argumente vieler Experten, Bereitschaft für Projekte für eine verbesserte digitale Sichtbarkeit oder das ECommerce zu wecken, wächst jetzt bei vielen die Erkenntnis „Hätten wir mal früher angefangen uns digital richtig aufzustellen!“.

Aktuell leiden sicherlich besonders große Teile des Einzelhandels unter den behördlich angeordneten Ausgangsbeschränkungen und stehen aufgrund der Unsicherheit wie lange diese andauern werden oft hilflos gegenüber. In diesen Zeiten die Kraft und den Mut aufzubringen einem möglichen Untergang mit Multichannel- oder Digitalisierungsprojekten entgegen zu treten, verlangt vielen Unternehmern zumindest emotional einiges ab.

Jedoch! Die Unternehmen, die im Rahmen einer eigenen wie auch immer dimensionierten Multichannel-Strategie neben ihrem stationären Handelskonzept bereits über einen eigenen Online Shop verfügen, sich über Google My Business bewerben  oder sich auf Marktplätzen wie z.B. Amazon oder eBay tummeln, erreichten bereits vor der Krise potentielle Kunden und haben jetzt aktuell die Möglichkeit diese Kanäle verstärkt zu nutzen.

Ob man sich auf diesem Weg die Loyalität der regionalen Kunden im stationären Bereich langfristig sichern kann oder die potentiellen Umsätze überregional entstehen, ist in diesen Zeiten zunächst zweitrangig, solange die potentielle Bereitschaft eines Kunden, unabhängig ob regional oder überregional, zu kaufen zur Bestandsicherung eines Unternehmens während der Krise beiträgt.

Die Unternehmen, die sich jetzt, unter dem Eindruck der Krise, auf den Weg hin zu einem erweiterten Ausbau ihrer digital gestützten Multichannel-Strategie machen, holen eigentlich einen lange überfälligen Innovationsschritt nach, reagieren damit nicht nur auf die aktuelle Ausnahmesituation, sondern stellen damit die Weichen auch für die Zeit danach.

Dabei ist es auch egal, ob die Digitalisierungsschritte noch während der aktuellen Krise, die hoffentlich schnell endet, „rechtzeitig“ umgesetzt werden können. Große Chancen bieten sich in jedem Fall. Auch für die mit Sicherheit zukünftig notwendigen Wiederbelebung der Innenstädte und für den stationären Betrieb des Einzelhandels.

In der Zeit vor der Krise wurde dabei sehr deutlich, dass rein digitale Ansätze, wie lokal orientierte gemeinschaftliche ECommerce-Plattformen, den regionalen Bedürfnissen der Stadt und seiner Bürger, langfristig nicht gerecht werden, auch wenn aktuell dieser Eindruck entstehen könnte.

Dabei nehmen wir an dieser Stelle die aktuelle Bereitschaft des Handels und der Gastronomie, die Lieferung von Waren und Speisen als aktuell lebenswichtiges und langfristig sinnvolles Serviceangebot digital gestützt zu nutzen, ausdrücklich aus.

Die Kombination aus den notwendigen individuellen Digitalisierungsmaßnahmen (Webseite, SEO/SEA, eigenem Shop, Marktplatznutzung usw.) und einem lokalen bürgernahen Angebot ganzheitlicher Stadtkonzepte unter Einbeziehung aller wichtigen Player (Stadt, Handel, Gewerbe, Gastronomie, Communities, lokale Medien usw.) weist darüber hinaus eben auch für die Zeit „nach der Krise“ den Weg zur dann erforderlich Wiederbelebung der Innenstädte.

vitail, initiiert vom IFH, dem gmvteam und der Integrated Worlds, setzt mit seinem [EKT]2-Ansatz stark auf ein bürgernahes, ganzheitliches und vor allem nachhaltig erfolgreiches Vorgehen.

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